Ein selbstbestimmter Abschied

Ist ein Patient etwa durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall nicht mehr in der Lage, selbstbestimmt über die medizinische Behandlung zu entscheiden, übernehmen diese Aufgabe Ärzte und Angehörige. Wer sicher sein möchte, dass in einem solchen Fall im eigenen Sinne gehandelt wird, kann dies über eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung regeln.

Mit diesen schriftlichen Verfügungen bestimmen Sie vorab, unter welchen Umständen Sie welche Versorgungsmaßnahmen und medizinischen Eingriffe wünschen oder ablehnen und wer dies für Sie gegenüber Ärzten und anderen Angehörigen regelt. Durch die Patientenverfügung erhalten Ärzte und Angehörige verbindliche Anweisungen in allen medizinischen Belangen und Ihr Recht auf Selbstbestimmung bleibt gewahrt. Die Vorsorgevollmacht unterstützt Ihre Vertrauensperson bei der Durchsetzung und Regelung aller rechtlichen und geschäftlichen Angelegenheiten.

Broschüre zum Thema Patientenverfügung

Ausführliche Informationen zum Thema Patientenverfügung hält das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mit dieser Broschüre bereit:

www.bmjv.de

 

Damit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht im Notfall auch gefunden werden, können Sie beides beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer online hinterlegen:

www.vorsorgeregister.de

Christliche Patientenverfügung

Die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland hat als ökumenisches Gemeinschaftswerk eine eigene, auf den christlichen Lehren basierende Patientenverfügung verfasst. Neben den juristischen Informationen finden Sie in dieser Broschüre die Ansichten der Kirchen zu dem Thema.

www.ekd.de

CORONA-VIRUS

Wichtige Information:

Fast stündlich erreichen uns neue Informationen zur aktuellen Corona-Situation in Deutschland und weltweit. Es werden immer weitere Maßnahmen zur Risikominimierung und zum Schutz der Bevölkerung ergriffen. All diese Einschränkungen haben auch einen Einfluss auf unsere tägliche Arbeit.

Wir möchten sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Kunden vor einer möglichen Infektion schützen. Selbstverständlich liegt es uns auch nach wie vor am Herzen, Ihre Wünsche für die Gestaltung einer Bestattung und individuellen Trauerfeier zu ermöglichen.

Aufgrund der veränderten Situation kann es jedoch momentan in einigen Bundesländern zu Einschränkungen wie z. B. der Schließung öffentlicher Trauerhallen kommen. Daran können wir derzeit leider nichts ändern.

Seien Sie dennoch unbesorgt: Selbstverständlich beraten wir Sie weiterhin gerne zu den Möglichkeiten einer persönlichen und tröstlichen Abschiednahme.

Wir befinden uns im Austausch mit den zuständigen Behörden und stehen auch bundesweit mit vielen Kollegen anderer Bestattungsunternehmen im Gespräch. Über den aktuellen Stand, der unsere Region betrifft, halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, wie Sie sich im Trauerfall verhalten sollen, rufen Sie uns bitte an. Wir stehen Ihnen zur Seite und helfen Ihnen gerne weiter.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Scheel+Koll, Bestattungen-Eckernförde